Es gibt Rezepte, die man einmal ausprobiert und danach immer wieder macht. Dieser beste Pizzateig gehört für uns ganz klar dazu. Wenn wir morgens schon wissen, dass es abends Pizza geben soll, setze ich ihn direkt an. Obwohl die Zutaten ganz unspektakulär sind, macht die lange Gehzeit geschmacklich einen riesigen Unterschied. Der Teig wird aromatisch, lässt sich gut formen und bekommt beim Backen genau die Mischung, die ich an Pizza so liebe: einen knusprigen Boden und einen lockeren Rand.
Natürlich eignet sich dieses Rezept nicht für den ganz spontanen Pizza-Hunger. Insgesamt braucht der Teig acht Stunden Ruhe. Ein bisschen Planung ist also nötig, viel Arbeit macht er aber nicht. Den größten Teil der Zeit verbringt er ganz allein und entwickelt dabei seinen besonderen Geschmack.
Warum die lange Gehzeit den Pizzateig besser macht
Manchmal fällt mir erst am späten Nachmittag ein, dass wir abends Pizza essen möchten. Für solche Tage habe ich ein schnelles Pizzateigrezept. Wenn die Zeit reicht, entscheide ich mich aber für diese lange Variante. Ihr Aroma erinnert zusammen mit der Stoneware an eine gute Pizza vom Italiener.
Die kleine Hefemenge und die lange Ruhezeit gehören bei diesem Rezept zusammen. Nach dem Kneten ruht der Teig zunächst zwei Stunden. Anschließend portionierst du ihn, formst Kugeln und lässt sie weitere sechs Stunden gehen. Du kannst die zweite Gehzeit auch für 12 bis 24 Stunden in den Kühlschrank verlegen und den Pizzateig so bereits am Vortag vorbereiten.
Auch die Knetzeit trägt entscheidend zum Ergebnis bei. Zwanzig Minuten wirken zunächst vielleicht übertrieben, geben dem Teig aber seine Elastizität. Verwende deshalb eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät mit Knethaken. Ein Gerät mit Messer eignet sich hier nicht, weil es den Teig nicht auf die gleiche Weise knetet.
Pizza auf der Stoneware backen
Die Stoneware ist für diesen Pizzateig meine bevorzugte Backfläche. Im gut vorgeheizten Backofen wird der Boden schön knusprig, während der Rand luftig bleibt. Wichtig ist, den Backofen rechtzeitig auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorzuheizen und den Teig nicht zu dünn auszurollen.
Beim Belegen beginne ich direkt nach der Tomatensoße mit dem Käse. Danach kommen die übrigen Zutaten auf die Pizza. So bleibt der Belag dort, wo er hingehört, und die Pizza lässt sich nach Wunsch immer wieder anders zusammenstellen. Weitere Grundlagen zur Verwendung der Backsteine findest du bei meinen Tipps und Tricks zur Stoneware.
Pampered Chef Produkte in diesem Rezept
großer runder Stein – White LadyStoneware
FlammkuchenliebeSparset
großer Ofenzauberer PLUSStoneware
Zauberstein PLUSStoneware
Edelstahl-Rührschüssel-SetAufbewahren, Mixen, Abmessen
Häufige Fragen zum besten Pizzateig
Durch das lange Kneten entwickelt der Teig die nötige Elastizität. Dadurch lässt er sich später gut formen und bekommt beim Backen einen knusprigen Boden und einen luftigen Rand. Die 20 Minuten sollten deshalb nicht verkürzt werden.
Ja. Nach der ersten Gehzeit kannst du den Teig portionieren und zu Kugeln formen. Die zweite Gehzeit kann für 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank stattfinden. Vor der Weiterverarbeitung sollte der Teig wieder etwas Temperatur annehmen.
Ja. Die portionierten Teigkugeln lassen sich einfrieren und halten sich tiefgekühlt bis zu vier Wochen. Vor dem Backen etwa ein bis zwei Stunden bei Raumtemperatur auftauen lassen und anschließend wie gewohnt weiterverarbeiten.
Ja, wenn du ein Handrührgerät mit Knethaken verwendest. Entscheidend ist, dass der Teig wirklich 20 Minuten geknetet wird. Ein Gerät mit Messer eignet sich für dieses Rezept nicht so gut.
Für das Rezept wird Weizenmehl Type 550 verwendet. Es eignet sich sehr gut für elastischen Hefeteig und sorgt zusammen mit der langen Knet- und Gehzeit für die gewünschte Struktur. Du kannst aber auch gerne Pizzamehl oder Weizenmehl 405 verwenden.
