Ich liebe Quarkbällchen. Was ich allerdings weniger liebe, ist die klassische Zubereitung in reichlich Fett. Deshalb wollte ich unbedingt ausprobieren, ob man Quarkbällchen auch im Backofen zubereiten kann. Herausgekommen sind diese Quarkbällchen light: außen leicht gebräunt, innen weich und saftig und ganz ohne Frittieren.
Für den Teig brauchst du nur wenige Zutaten. Magerquark oder Skyr, Eier, etwas Zucker, Mehl und Backpulver bilden die Grundlage. Der Teig wird relativ fest und klebrig. Das ist bei diesem Rezept genau richtig und sorgt dafür, dass die kleinen Bällchen beim Backen schön saftig bleiben.
Quarkbällchen aus dem Backofen statt aus der Fritteuse
Für die typische runde Form backe ich meine Quarkbällchen in der Cakepop und Donut Hole-Form von Pampered Chef (aktuell leider nicht im Sortiment – hier eine tolle Alternative *) Die kleinen Mulden sind dafür ideal, weil die Bällchen darin gleichmäßig backen und eine schöne Form bekommen. Gleichzeitig spart man sich das Frittieren und damit auch eine ordentliche Menge Fett.
Nach dem Backen kannst du selbst entscheiden, wie leicht die Quarkbällchen bleiben sollen. Am kalorienärmsten sind sie einfach mit etwas Puderzucker bestäubt. Sehr lecker schmecken sie auch mit Apfelmus oder einem anderen Fruchtkompott.
Wenn es nicht ganz so sehr auf die Kalorien ankommt, kannst du die noch warmen Quarkbällchen mit etwas flüssiger Butter bepinseln und anschließend in einer Mischung aus Zucker und Zimt wälzen. So erinnern sie geschmacklich noch stärker an klassische Quarkbällchen vom Bäcker.
Quarkbällchen mit Skyr oder Magerquark
Das Rezept funktioniert sowohl mit Magerquark als auch mit Skyr. Du kannst also einfach das verwenden, was du gerade zu Hause hast. Auch bei der Vanille bist du flexibel: Vanillezucker und Vanillepaste funktionieren gleichermaßen gut.
Wenn du möchtest, kannst du die kleinen Bällchen außerdem füllen. Mit etwas Marmelade werden daraus fast kleine Mini-Krapfen. Gerade für Kinder oder ein kleines süßes Buffet ist das eine schöne Variante.
Am besten schmecken Quarkbällchen frisch
Einen kleinen Nachteil haben die gebackenen Quarkbällchen allerdings: Sie schmecken frisch eindeutig am besten. Besonders lecker sind sie, wenn sie nach dem Backen noch leicht warm sind. Auch einige Stunden später sind sie noch gut, am nächsten Tag werden sie allerdings deutlich trockener.
Backe deshalb lieber nur die Menge, die du tatsächlich brauchst, oder friere einen Teil der Quarkbällchen direkt nach dem Auskühlen ein. So kannst du sie portionsweise wieder auftauen und musst trotzdem nicht auf frisch schmeckende Quarkbällchen verzichten.
Transparenzhinweis / Werbung:
Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du über so einen Link einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich (z. B. bei Amazon) oder wird sogar günstiger – z. B. mit Rabattcode Beate10 bei Vitanina.
Pampered Chef Produkte in diesem Rezept
Edelstahl-Rührschüssel-SetAufbewahren, Mixen, Abmessen
Glas-Rührschüssel mit Deckel 3,8 LiterAufbewahren, mixen, abmessen
2-in-1 TeigschaberHelfer
Häufige Fragen zu Quarkbällchen light
Ja, grundsätzlich funktioniert der Teig auch ohne die spezielle Form. Da er recht klebrig ist und beim Backen nicht automatisch perfekt rund bleibt, werden die Quarkbällchen auf einem normalen Backblech allerdings eher flacher und unregelmäßiger. Alternativ kannst du eine kleine Muffinform verwenden. Die Backzeit kann sich dabei etwas verändern.
Die Zuckermenge im Grundrezept ist mit zwei Esslöffeln bereits relativ gering. Du kannst sie noch etwas reduzieren. Auch ein für das Backen geeigneter Zuckerersatz ist möglich, kann Geschmack und Konsistenz aber leicht verändern.
Sehr gut passen Apfelmus, Apfelkompott oder andere Fruchtkompotte. Auch frische Beeren oder ein Fruchtpüree sind eine gute Ergänzung, wenn du auf die Butter-Zucker-Schicht verzichten möchtest.
Ich würde den fertigen Teig nicht über mehrere Stunden stehen lassen. Backpulver und Natron beginnen nach dem Vermischen mit den feuchten Zutaten zu reagieren. Für ein gutes Backergebnis bereitest du den Teig deshalb am besten erst kurz vor dem Backen zu.