Quarkbällchen müssen nicht unbedingt aus der Fritteuse kommen. Nachdem meine Quarkbällchen light aus dem Backofen bei uns gut angekommen sind, wollte ich noch eine zweite Variante ausprobieren: Protein-Quarkbällchen mit einer Extraportion Eiweiß. Dafür wird ein Teil des Mehls durch Proteinpulver ersetzt und zum Süßen verwende ich in meiner Variante Chunky Flavour.
Die kleinen Bällchen werden nicht frittiert, sondern ganz einfach im Backofen gebacken. Ihre runde Form bekommen sie durch die Cakepop und Donut Hole-Form (aktuell nicht im Sortiment – hier eine tolle Alternative*). Der recht feste und klebrige Teig lässt sich darin gut portionieren und die einzelnen Protein-Quarkbällchen werden schön gleichmäßig.
Als Basis kannst du Magerquark oder Skyr verwenden. Zusammen mit Eiern und Proteinpulver entsteht so ein eiweißreicher Teig, der trotzdem nach süßem Gebäck schmeckt.
Welches Proteinpulver eignet sich für Protein-Quarkbällchen?
Beim Proteinpulver würde ich eine Geschmacksrichtung wählen, die zu süßem Gebäck passt. Vanille ist beispielsweise eine unkomplizierte Variante. Je nach Proteinpulver können Geschmack und Konsistenz allerdings etwas unterschiedlich ausfallen, da die Produkte Flüssigkeit unterschiedlich stark binden.
Der fertige Teig darf bei diesem Rezept ausdrücklich recht zäh und klebrig sein. Deshalb solltest du nicht automatisch zusätzliche Flüssigkeit dazugeben, nur weil er deutlich fester als ein klassischer Rührteig ist.
Beim Süßen kannst du ebenfalls variieren. Ich verwende Chunky Flavour, du kannst die Protein-Quarkbällchen aber auch mit Zucker und Vanille zubereiten. Die entsprechende Menge findest du unten bei den Tipps im Rezept.
Protein-Quarkbällchen am besten frisch genießen
Nach dem Backen kannst du selbst entscheiden, wie du die Protein-Quarkbällchen servieren möchtest. Du kannst sie einfach pur essen, mit etwas Puderzucker bestäuben oder beispielsweise mit Apfelmus oder Fruchtkompott servieren.
Wenn es etwas üppiger sein darf, schmecken sie auch mit flüssiger Butter und einer Zucker-Zimt-Mischung. Natürlich verändert sich dadurch die Nährwertbilanz entsprechend.
Wie die meisten Quarkbällchen schmeckt auch diese Variante frisch am besten. Ich mag sie besonders gerne, wenn sie innen noch etwas warm sind. Möchtest du lieber klassische Quarkbällchen ohne zusätzliches Proteinpulver backen, findest du auf meiner Website auch mein Rezept für Quarkbällchen light aus dem Backofen.
Pampered Chef Produkte in diesem Rezept
2-in-1 TeigschaberHelfer
Donutbackformbacken
Glas-Rührschüssel mit Deckel 3,8 LiterAufbewahren, mixen, abmessen
KuchengitterBacken
Häufige Fragen zu Protein-Quarkbällchen
Grundsätzlich funktionieren viele Proteinpulver, sie können sich beim Backen aber unterschiedlich verhalten. Vor allem die Flüssigkeitsbindung kann variieren. Es kann also sein, dass der Teig je nach Proteinmarke deshalb etwas fester oder weicher wird
Proteinpulver kann Gebäck trockener machen, besonders wenn eine größere Menge verwendet oder zu lange gebacken wird. Quark beziehungsweise Skyr sorgen in diesem Rezept für zusätzliche Feuchtigkeit. Halte dich beim ersten Versuch möglichst an die angegebene Backzeit und verlängere sie nur bei Bedarf.
Das kann funktionieren, ist aber kein 1:1-Austausch mit garantiert gleichem Ergebnis. Pflanzliche Proteinpulver binden Flüssigkeit häufig anders als Whey. Dadurch kann sich die Konsistenz des Teiges und der fertigen Quarkbällchen verändern.
Alle. Vanille passt besonders gut zum Grundrezept. Auch neutrale oder leicht süße Sorten lassen sich verwenden. Sehr intensive Geschmacksrichtungen verändern dagegen den Charakter der Quarkbällchen deutlich.
So würde ich sie nicht einplanen, weil Quarkbällchen frisch immer am besten schmecken. Sinnvoller ist es, einen Teil nach dem Auskühlen einzufrieren und bei Bedarf portionsweise aufzutauen.