Schoko-Nusszopf mit Lievito Madre – Kindheitserinnerung zum Nachbacken
Manche Rezepte sind mehr als nur eine Backanleitung – sie sind ein Stück Kindheit, ein Lächeln auf dem Teller und ein Duft, der Erinnerungen weckt. So geht es mir mit diesem Schoko-Nusszopf. In meiner Kindheit gab es einen Bäcker, dessen Nusszopf für mich einfach unschlagbar war. Ob frisch mit Butter oder zur Weißwurst am Sonntag: Dieser Zopf war einfach perfekt.
Als dieser Bäcker sein Geschäft aufgab, begann meine Suche nach einem Rezept, das diesem Geschmack gerecht wird. Viele Versuche später war es endlich so weit: Dieser Schoko-Nusszopf ist nicht nur optisch ein Highlight, sondern kommt geschmacklich ganz nah an mein früheres Lieblingsgebäck heran. Besonders gerne verbacke ich darin meine Überbleibsel von Lievito Madre – perfekt nach dem Auffrischen. Und falls du keine LM hast, findest du im Rezept eine gelingsichere Alternative mit Hefe.
Die saftige Nuss-Schoko-Füllung mit Zimt, Apfel und Kakao verleiht dem Zopf eine feine Süße und eine wunderbar nussige Tiefe. Der Teig ist geschmeidig und angenehm zu verarbeiten. Durch das Flechten und Aufrollen entsteht eine tolle Optik, besonders wenn der Zopf in der White Lady gebacken wird.
Noch warm mit Zuckerguss bestrichen, ist der Zopf ein Genuss, der bei Familie und Gästen für Begeisterung sorgt. Und das Schönste: Er schmeckt sogar am nächsten Tag noch saftig – falls überhaupt etwas übrig bleibt.
Ich liebe es, wie sich mit diesem Rezept alte Erinnerungen und neue Genussmomente verbinden. Vielleicht wird dieser Zopf auch bei dir zu einem neuen Familienliebling!
Wenn du Hefegebäck magst, probiere auch meinen saftigen Hefezopf vom Zauberstein – einfach und besonders aromatisch.
Pampered Chef Produkte in diesem Rezept
Häufige Fragen zum Schoko-Nusszopf
Ja, das geht problemlos. Im Rezept findest du direkt die alternativen Zutaten für einen klassischen Hefeteig ohne LM. Einfach die angegebenen Mengen verwenden – der Zopf gelingt genauso gut.
Da kannst du nehmen, was gerade da ist – ich verwende meist eine bunte Mischung aus allem, was noch im Vorrat liegt. Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln oder eine Kombination daraus funktionieren wunderbar. Wichtig ist nur, die Nüsse nicht zu fein zu mahlen, damit die Füllung noch etwas Biss hat.
Der Apfel sorgt für Feuchtigkeit in der Nuss-Schoko-Masse und macht die Füllung schön saftig. Er hat keinen starken Eigengeschmack, gibt aber die nötige Bindung – zusammen mit dem Ei wird die Füllung so, dass sie sich gut verstreichen lässt, ohne zu flüssig zu sein.
Nach etwa 25 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze sollte der Zopf goldbraun sein. Klopfst du auf die Unterseite und es klingt hohl, ist er durchgebacken. Den Guss am besten noch warm aufstreichen, dann zieht er schön ein.
Er schmeckt frisch am besten, bleibt aber auch am nächsten Tag noch angenehm saftig – am besten in einer Kuchendose oder abgedeckt bei Zimmertemperatur aufbewahren. In den Kühlschrank muss er nicht.






