Apfelkuchen geht für mich eigentlich zu jeder Jahreszeit. Und dieser hier gehört schon seit vielen Jahren zu den Kuchen, die ich immer wieder backe. Der Name Omas Apfelkuchen ist dabei ein bisschen geschummelt, denn das Rezept stammt tatsächlich gar nicht von meiner Oma. Ich habe es vor vielen Jahren von einer Freundin bekommen und seitdem gehört es fest zu meiner Rezeptsammlung.
Was ich an diesem Apfelkuchen besonders mag, ist die Kombination aus zwei verschiedenen Teigen. Unten kommt eine dünne Schicht Mürbeteig in die Form, darauf ein lockerer Rührteig und zum Schluss werden die Apfelhälften hineingesetzt. Mandeln und Zimt-Zucker sorgen oben noch für ein bisschen Biss und eine feine Zimtnote.
Ich backe den Apfelkuchen in der runden Ofenhexe von Pampered Chef. Darin wird der Boden schön gebacken und gleichzeitig bleibt der Kuchen wunderbar saftig. Für mich ist das eines dieser Rezepte, die ohne viel Schnickschnack auskommen und trotzdem richtig was hermachen.
Der Eischnee macht Omas Apfelkuchen besonders locker
Auf den ersten Blick sieht die Zubereitung vielleicht etwas aufwendiger aus, weil wir Mürbeteig und Rührteig zubereiten und zusätzlich die Eier trennen. Tatsächlich ist der Kuchen aber ziemlich schnell im Ofen.
Einen Arbeitsschritt würde ich dabei wirklich nicht abkürzen: das separate Aufschlagen des Eiweißes. Ich kenne den Gedanken selbst nur zu gut: Muss ich das wirklich extra aufschlagen oder kann ich einfach alles miteinander verrühren? Natürlich bekommt man auch dann einen Kuchen. Aber der Unterschied lohnt sich. Durch den vorsichtig untergehobenen Eischnee wird der Rührteig deutlich lockerer.
Auch vom Mürbeteig solltest du dich nicht irritieren lassen. Er ist bei diesem Rezept ziemlich bröselig. Das gehört so. Ich gebe ihn direkt in die runde Ofenhexe und drücke ihn mit dem Teigroller von Pampered Chef gleichmäßig in die Form. Damit ist der Boden schnell erledigt.
Welche Äpfel eignen sich für Apfelkuchen?
Für diesen Kuchen verwende ich gerne Elstar. Grundsätzlich eignen sich vor allem Äpfel, die beim Backen nicht komplett zerfallen und eine angenehme Säure mitbringen. Dadurch entsteht ein schöner Kontrast zum süßen Rührteig und dem Zimt-Zucker.
Besonders gerne esse ich Omas Apfelkuchen noch leicht warm mit etwas geschlagener Sahne oder einer Kugel Vanilleeis. Du kannst ihn aber auch sehr gut am Vortag backen. Er bleibt schön saftig und schmeckt durchgezogen am nächsten Tag mindestens genauso gut. Mein Sohn mag ihn dann sogar noch lieber.
Pampered Chef Produkte in diesem Rezept
Häufige Fragen zu Omas Apfelkuchen
Gut geeignet sind säuerliche und eher feste Backäpfel wie Boskoop, Braeburn oder Jonagold. Sehr süße oder besonders weiche Äpfel funktionieren grundsätzlich ebenfalls, verändern aber Geschmack und Konsistenz des Kuchens.
Ja, sogar sehr gut. Der Kuchen bleibt durch die Äpfel saftig und schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr gut. Lass ihn nach dem Backen vollständig auskühlen und decke ihn anschließend ab.
Ja. Lass den Kuchen vollständig auskühlen und friere ihn anschließend gut verpackt ein. Besonders praktisch ist es, ihn vorher in einzelne Stücke zu schneiden. So kannst du später genau die benötigte Menge auftauen.
Das ist bei diesem Kuchen nicht ungewöhnlich. Größe und Gewicht der Apfelhälften unterscheiden sich und auch die Konsistenz des Rührteigs spielt eine Rolle. Für ein gleichmäßigeres Ergebnis möglichst ähnlich große Äpfel verwenden.
Ja. Die gehobelten Mandeln sorgen für zusätzlichen Geschmack und etwas Biss, sind für das Gelingen des Kuchens aber nicht notwendig. Du kannst sie einfach weglassen.





