Nichts polarisiert so sehr beim essen wie Innereien. Ich persönlich liebe Innereien – nicht zu oft und nicht zu viel – aber sie kommen bei uns doch regelmäßig auf den Tisch. Leber mit Apfel und Zwiebel oder auch gebacken ist doch – für uns zumindest – echt ein Genuss. Da bei Innereien aber wahnsinnig wichtig ist, dass sie frisch sind und auch richtig zubereitet wurden gibt es das tatsächlich nur zu Hause – ich würde mir nur in extrem seltenen Fällen ein Lebergericht in einer Wirtschaft bestellen.
Doch für mich gehört es auch ein wenig zur Konsequenz des Fleischessens dazu. Wenn ich Fleisch esse – und das mit Genuss – gehört es für mich dazu, dass man auch das ganze Tier verwertet – und sich nicht nur die Königsstücke aussucht. So gibt es bei uns neben Leber auch andere Gerichte, die mindestens genauso polarisieren. Nieren z. B. – oder auch Herz und Zunge. Das einzige was – für mich zumindest – überhaupt nicht geht ist Lunge.
Nach diesem kurzen Exkurs über die Verwertung von Tieren komm ich dann doch wieder zurück zum Rezept. Dieses Rezept finde ich ganz toll weil Apfel und Zwiebel sich gegenseitig so toll ergänzen – der Apfel bringt süße ins Gericht – der Zwiebel die Schärfe. Der eine zerkocht und macht die Soße sämig – der andere bringt Konsistenz. Dadurch dass die Leber in der Soße schmoren darf wird sie weder zäh noch trocken. Das ist ganz klar ein Vorteil zur gebratenen Leber – die ja gleich verzehrt werden solle nachdem sie fertig gebraten ist. Sonst kann sie ja schnell zäh werden.
Esst ihr Leber? Wenn ja – lasst mich gerne wissen wie ihr sie am Liebsten zubereitet.
Pampered Chef Produkte in diesem Rezept
Edelstahl Antihaft Pfannenbräter 30 cm (aktuell nicht im Sortiment)Pfannen
Brilliance Antihaft-Bratpfanne 30cm WokPfannen
Basis-MessersetSchneiden und zerkleinern
großes Schneidebrett mit SaftrilleHelfer
Silikon-AbtropfwenderKoch- und Backhelfer
Häufige Fragen zur Leber mit Apfel und Zwiebel
Weil die Leber in der Soße schmoren darf, anstatt nur kurz gebraten zu werden. Das hält sie saftig und zart – und du musst sie nicht auf den Punkt servieren. Das Gericht kann also auch kurz stehen bleiben, ohne dass die Qualität leidet.
Die Schale hält die Apfelscheiben beim Anbraten besser zusammen und gibt etwas Biss. Außerdem stecken in der Schale viele Aromen – also einfach drin lassen.
Am besten einen säuerlichen Apfel nehmen – zum Beispiel Boskoop oder Elstar. Die Säure bildet einen schönen Kontrast zur Zwiebel und rundet die Soße wunderbar ab. Zu süße Äpfel machen das Gericht schnell eindimensional.
Das Mehl sorgt dafür, dass die Leber beim Anbraten etwas Farbe bekommt, und hilft gleichzeitig dabei, die Soße sämiger zu machen. Falls die Soße am Ende noch zu flüssig ist, kannst du noch etwas nachdicken.
Kartoffelpüree ist die klassische und perfekte Beilage – es nimmt die Soße wunderbar auf. Wer mag, kann auch Spätzle oder Salzkartoffeln dazu servieren.
Super easy und total köstlich. Wird es auf jeden Fall wieder geben.
Oh danke das freut mich dass es dir so geschmeckt hat! Wir mögen das auch sehr gern!