Ein cremiger Schoko-Haselnussaufstrich gehört für viele einfach auf den Frühstückstisch. Und natürlich gibt es im Supermarkt jede Menge Auswahl. Ich wollte trotzdem ausprobieren, ob ich einen richtig schokoladigen und cremigen Aufstrich auch selbst machen kann. Wichtig war mir dabei vor allem ein kräftiger Haselnussgeschmack und eine schöne, streichfähige Konsistenz.
Für meinen Schoko-Haselnussaufstrich werden die Haselnüsse zunächst geröstet und anschließend sehr fein zu Nussmus gemahlen. Durch das Rösten entwickeln sie ein deutlich intensiveres Aroma. Zusammen mit Backkakao entsteht daraus der typische schokoladig-nussige Geschmack. Gesüßt wird mein Aufstrich mit Ahornsirup statt mit raffiniertem Zucker.
Wie intensiv soll der Haselnussgeschmack sein?
Wie kräftig der fertige Aufstrich schmeckt, kannst du bereits beim Rösten der Haselnüsse beeinflussen. Ich mag das intensive Röstaroma sehr gerne. Wenn du einen milderen Schoko-Haselnussaufstrich bevorzugst, solltest du die Haselnüsse etwas kürzer rösten. Achte außerdem darauf, dass sie nicht zu dunkel werden, denn dann können sie leicht bitter schmecken.
Nach dem Rösten wird die Schale so gut wie möglich entfernt. Anschließend mahle ich die Haselnüsse im Deluxe Blender von Pampered Chef so lange, bis ein feines, cremiges Nussmus entsteht. Je feiner das Haselnussmus wird, desto cremiger wird später auch der fertige Brotaufstrich.
Schoko-Haselnussaufstrich ohne raffinierten Zucker
Die Süße kommt in meinem Rezept ausschließlich vom Ahornsirup. Backkakao sorgt für den Schokoladengeschmack und eine kleine Prise Salz hebt die Aromen zusätzlich hervor. Wer möchte, kann noch etwas Zimt dazugeben.
Auch eine Variante ohne Milchpulver ist möglich. Ich habe dafür Süßlupinenmehl verwendet, das selbst einen leicht nussigen Geschmack mitbringt und deshalb gut zum Haselnussaufstrich passt.
Aus dem Rezept entstehen ungefähr 650 g Schoko-Haselnussaufstrich. Ich verteile ihn am liebsten auf mehrere kleinere, sehr saubere Gläser. Nach dem Abfüllen gehört der Aufstrich in den Kühlschrank.
Pampered Chef Produkte in diesem Rezept
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Häufige Fragen zum selbstgemachten Schoko-Haselnussaufstrich
Entscheidend ist vor allem, dass die Haselnüsse lange genug gemahlen werden. Erst nach einiger Zeit tritt genügend Nussöl aus und aus den gemahlenen Nüssen wird ein cremiges Nussmus. Ein leistungsfähiger Mixer macht hier einen deutlichen Unterschied.
Sehr dunkel geröstete Haselnüsse können bitter werden. Auch die verbliebene Haselnusshaut kann eine leicht herbe Note mitbringen. Wenn du einen milderen Aufstrich möchtest, röste die Nüsse etwas kürzer und entferne anschließend möglichst viel von der Haut.
Grundsätzlich kannst du mit anderen flüssigen Süßungsmitteln experimentieren. Sie verändern allerdings Geschmack und möglicherweise auch die Konsistenz. Honig würde außerdem die vegane Variante ausschließen.
Das ist bei einem Aufstrich mit einem hohen Nussanteil normal. Die natürlichen Fette der Haselnüsse werden bei niedrigen Temperaturen fester. Wenn dir die Creme direkt aus dem Kühlschrank zu fest ist, kannst du die benötigte Menge vor dem Essen kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Ja, das spart einen Arbeitsschritt. Am besten verwendest du ungesalzene Haselnüsse ohne weitere Zusätze. Sind sie bereits geschält, entfällt außerdem das Abrubbeln der Haselnusshaut. Allerdings sind die für meine Bedürfnisse meist zu “mild” geröstet. Daher röste ich lieber selbst.



Könnte man statt Milchpulver auch Proteinpulver verwenden?
Hallo Stefi,
das ist eine gute Idee. Ich habe das noch nicht getestet – das werde ich aber die Tage gleich machen! Und dann selbstverständlich hier berichten!