Ich liebe Thai-Curry…. und nicht erst, seit ich in Thailand war. Thai-Currys sind absolut wandelbar und auch ganz exzellente Resteverwerter was Gemüse angeht. Sie kitzeln den Gaumen, sind einfach ein Hochgenuss und eine sehr willkommene Abwechslung auf dem Küchentisch.
Heute möchte ich euch ein Basisrezept für ein Curry zeigen. Ich hatte heute z. B. Putenfleisch und div. Gemüsesorten. Ihr könnt aber jede Fleischsorte und auch Fisch oder Garnelen verwenden. Heute hatte ich Champignons und Zucchini. Aber auch Brokkoli oder Blumenkohl passen hervorragend. Ich zeige euch auch wie ihr schnell eine Erdnusssoße draus zaubert. Und versprochen – das ist so super einfach und geschmacklich so ein Highlight!
Zeitgleich hab ich euch auch ein Rezept für eine selbstgemachte Kokosmilch auf der Website veröffentlicht. Denn wie es immer so ist – ich hatte für das Thai-Curry alles zu Hause – bis auf die Kokosmilch. Aber das ist ja auch kein großes Problem wenn ihr unseren Deluxe Blender (oder auch einen anderen Blender) zu Hause habt. (Nur mit dem Thermomix wird das nicht sooo gut funktionieren. Da wird die Masse nicht klein genug)
Und dann möchte ich auch noch kurz auf die Thai-Curry-Paste eingehen die ich verwende. Ich persönlich verwende schon immer Pamai Pai Curry Pasten (siehe hier https://amzn.to/35wTso4) Diese Paste gibt es in 3 verschiedenen Varianten. Die gelbe Paste ist hier die mildeste Variante, gefolgt von der roten Paste. Und anders als man vermutet ist die grüne Currypaste tatsächlich die schärfste im Bunde. (Wissen-to-go: Für die unterschiedliche Schärfe ist nicht die Menge sondern die Sorte der verwendeten Chilischoten verantwortlich.) Und wer gerne Thailändisch kocht wird um die Fischsauce nicht drum rum kommen. Man kann viele thailändische Gewürze recht authentisch ersetzen (Kaffir-Limettenblätter z. B. durch Limettenschale, Palmzucker durch Honig) aber meiner Meinung nach kann Fischsauce nichts ersetzen. An der führt einfach kein Weg vorbei.
Häufige Fragen zum Thai-Curry
Das kommt auf deine gewünschte Schärfe an. Die gelbe Paste ist die mildeste, die rote etwas schärfer – und die grüne ist entgegen der Erwartung die schärfste von allen. Für Familien mit Kindern empfehle ich die gelbe Paste und anfangs lieber weniger nehmen, denn nachwürzen geht immer, Schärfe rausnehmen nicht.
Ehrlich gesagt: nicht wirklich. Viele thailändische Zutaten lassen sich gut ersetzen – Kaffir-Limettenblätter zum Beispiel durch Limettenschale, Palmzucker durch Honig. Aber die Fischsauce gibt dem Curry einen ganz eigenen Charakter, den nichts anderes erreicht. Sie dient hier auch als Salzersatz zum Abschmecken.
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du nimmst, was gerade da ist – Pute, Hähnchen, Rind, Fisch oder Garnelen funktionieren alle gut. Du kannst das Fleisch vorher scharf anbraten oder es einfach roh in das köchelnde Curry geben und etwas länger ziehen lassen.
Auch hier gilt: alles, was du gerade im Kühlschrank hast. Zucchini, Paprika, Brokkoli, Blumenkohl, Karotten und Champignons passen hervorragend. Wichtig ist, das Gemüse nur maximal 10–15 Minuten mitzuköcheln, damit es schön bissfest bleibt.
Die Erdnussbutter ist optional, gibt dem Curry aber eine ganz andere Geschmacksrichtung – nussiger und runder. Außerdem kann sie helfen, etwas Schärfe abzumildern, wenn du mit der Currypaste zu großzügig warst.